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Festspiele 2012 – Premiere Ariadne auf Naxos

Juli 31, 2012

Als ein MUST im diesjährigen Salzburger Festspielsommer erschien mir „Ariadne auf Naxos“, inszeniert durch Salzburgs neuen Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf, die sogenannte Urfassung, adaptiert für die Salzburger Festspiele durch eben diesen Regisseur.

Da ich im Vorfeld meines Salzburgbesuches befürchten musste, aus beruflichen Gründen früher als geplant abreisen zu müssen, besorgte ich mir sicherheitshalber eine Karte für die Premiere am 29. Juli 2012, notgedrungen im 2. Rang, 6.Reihe. Nun sagt man zwar, je höher umso besser die Akustik. Nicht so im dämlichen Haus für Mozart. Dort wird man nämlich von schlecht ausbalancierten Lautsprechern beschallt, so daß sowohl die stimmschwächeren, vermeintlich Verstärkung benötigenden Sänger klangen als hielte ihnen einer die Nase zu. Für einen Skandal halte ich jedoch die Verstärkung des Orchesters, immerhin die Wiener Philharmoniker, nicht unbedingt als stimmschwach bekannt. Der aus dem rechten Lautsprecher zu vernehmende Ton war schlechter als eine mittelmäßige Radioübertragung, für die ich meine monatlichen Gebühren abdrücke, aber nicht 165 Euro für einen Platz im Haus für Mozart. Wenn man unbedingt meint, die schlechte Akustik dieses kleinen Festspielhauses benötige eine Verstärkung, warum wird das vorher nicht getestet? Für mich ein absolut unterirdischer Abend, der mich vom Geschehen auf der Bühne und den überwiegend guten bis glänzenden Sängerleistungen ablenkte.

Nach einiger Überlegung (schließlich habe ich noch eine weitere Karte) habe ich mich entschlossen, der Sache eine zweite Chance zu geben. Heute abend 19 Uhr.

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