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Festspiele 2012 – Liederabend Elīna Garanča

Juli 26, 2012

Elīna Garanča with an all German Liederabend at Nationaltheater. No need of a textbook to follow the lyrics of the wonderful Schumann-, Berg- and Strauss-Lieder, but not only the diction was so great, Elīna Garanča met the characteristics of these Lieder, their style and emotion perfectly. And she’s not only a great singer, a charming, lovable lady too.

Ich bin mehr als zufrieden mit meiner diesjährigen Programmauswahl der Münchner Opernfestspiele. Mit Elīna Garančas Liederabend geht die Münchner Saison für mich zu Ende. Ihr ausschließlich deutsches Programm (Schumann, Berg, Strauss) fand ich thematisch gut zusammengestellt, frappierend die Qualität ihrer Textbehandlung, die das Mitlesen nicht erforderte und die Erfassung und Übermittlung der Stimmungen und Botschaften der einzelnen Stücke.

Morgen mehr zu Elīna Garančas Liederabend und seinem überraschend undeutschen Ende. Hier schon mal ein paar Fotos vom Schlussapplaus. Das erste Foto zeigt sie beim Applaus zu Pause.

PS: 31.7.2012

Das Programm des Liederabends, mit dem Elīna Garanča auch bei den Salzburger Festspielen aufgetreten ist und der auch dort großen Eindruck hinterließ. Frau Garanča hält sich noch immer in Salzburg auf; gestern sah ich sie während ich zummeines Mittagessens in der Triangel.

Robert Schumann
Myrten opus 25, Nr. 1, 3, 4, 11 und 12
Widmung
Der Nussbaum
Zwei Lieder der Braut

Frauenliebe und Leben
Seit ich ihn gesehen
Er, der Herrlichste von allen
Ich kann’s nicht fassen, nicht glauben
Du Ring an meinem Finger
Helft mir, ihr Schwestern
Süßer Freund, du blicktest mich verwundert an
An meinem Herzen
Nun hast du mir den ersten Schmerz getan

Alban Berg
Sieben frühe Lieder
Nacht
Schilflied
Die Nachtigall
Traumgekrönt
Im Zimmer
Liebesode
Sommertage

Richard Strauss
Leises Lied
All mein Gedanken
Ach Lieb, ich muss nun scheiden
Meinem Kinde
Allerseelen
Heimliche Aufforderung

Als Zugabe hörten wir „Zuneigung“, eine weiteres Lied, das ich inzwischen leider vergessen habe und ein ausgesprochen schönes lettisches Lied. Als Frau Garanča zur vierten Zugabe erschien, rief ein Besucher „Habanera“. Nun weiß ich nicht, ob dieser Zuruf inszeniert war. Jedenfalls konnte sie sich fast nicht mehr einkriegen vor Lachen. Ihr (übrigens vorzüglicher) Begleiter am Klavier, Roger Vignoles, eilte hinter die Bühne und kehrte mit den Carmen Noten zurück. Tosender Applaus nach der temperamentvollen Habanera. Eine solch wunderbare Stimme lässt mich sogar ein Stück aus einer Zarzuela ertragen, mit dem der unvergessliche Abend schließlich endete.

Müsste ich nun entscheiden, was mir am besten gefallen hat, fiele mir die Wahl schwer. Letztlich fiele sie auf die Schumann Interpretation wegen ihrer „Wahrhaftigkeit“ bei Frauenliebe und dem Einfangen von Stimmungen bei den zwei Liedern der Braut.

One Comment leave one →
  1. Philipp Hauers permalink
    Juli 27, 2012 19:24

    Ich kann mich nur anschliessen, ein atemberaubender Abend

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