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Bangkok, Thailand, II

April 20, 2012

9 sacred places

Auch der Wat Phra Kaeo, Tempel des Jade Buddha (Emerald Buddha) hat ein Motto für das Neue Jahr, „Endless Wealth and Prosperity”. Schon der große Goldregenstrauch am Eingang zur Anlage des Grand Palace läßt diesen Schluß zu. Nun weiß ich nicht genau einzuschätzen, was an dem Gold und Glitzer echt und was kunstvoll komponierte Glasscherben sind. Ist auch egal, denn was man im Grand Palace zu sehen bekommt und erleben kann, ist eine Bereicherung. Der Große Palast wurde 1782 errichtet und war die Residenz des damaligen Königs Rama I. Mehrere Regierungsgebäude gehörten schon früh zu dem Gebäudekomplex, der im Lauf der Jahrhunderte ständige Erweiterungen erfuhr, was an den unterschiedlichen Stilrichtungen erkennbar ist. Die Residenz der Thailändischen Königsfamilie befindet sich auch heute auf dem Areal, ist allerdings nicht zugänglich. Auf dem Gelände befindet sich der königliche Tempel des Smaragd Buddha, eines der höchsten Heiligtümer des thailändischen Buddhismus. Die kleine Buddha Statue, aus Jade geschnitzt, sitzt auf einem vergoldeten geschnitzten Thron in der Ordinationhalle des Klosters, in dem übrigens keine Mönche dauerhaft leben. Dreimal jährlich wird die Kleidung des kleinen Buddhas in Anwesenheit des Königs gewechselt. Der Tempelraum ist sehr dunkel, die Wände zieren Szenen aus des Lord Buddhas Leben und thailändischen Weisheiten. Ein mystischer Ort wie der Dom von Monreale bei Palermo. Im Innenraum des Tempels wird streng darauf geachtet, daß die Gläubigen in der Andacht nicht gestört werden. Fotos sind nicht erlaubt im Gegensatz zu allen anderen Tempeln, wo man zu meinem Erstaunen alles fotografieren durfte. Auch hier gab es natürlich ein Hintertürchen, besser ein Hinterfenster. Es war erlaubt, von außen durch ein weit geöffnetes Fenster in den Tempel hinein zu fotografieren, was ich dann auch tat. Ich achtet darauf, die auf dem Boden kauernden, betenden Menschen weder abzubilden noch in ihrer Andacht zu stören.
Für den großen Palast wird im Gegensatz zu den meisten anderen Tempeln, deren Eintritt auch für Ausländer frei ist, ein sehr moderater Eintrittspreis verlangt, dafür gibt es eine Informationsbroschüre. Thai haben freien Eintritt. Angemessene Kleidung wird vorausgesetzt und am Eingang kontrolliert. Tücher zur Bedeckung von nackten Schultern oder zu bloßen Beinen werden bei Bedarf ausgeliehen.

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