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Prima della Prima: Rusalka

Oktober 23, 2010

Die Rusalky wohnen in Flüssen, die unter Wasser ihre Kristallpaläste bergen. Im Schein der Sonne oder des Mondes glänzt ihr Gold und Silber, auch an Perlenschmuck fehlt es nicht. In hellen Sommernächten tauchen die Mädchen aus dem Wasser und spielen mit den Wellen. Sie gehen auch ans Ufer, um Blumen zu pflücken. Am Abend schaukeln sie gern auf schlanken Bäumen und Ästen über dem Wasser, in das sie unvorsichtige Wanderer locken. Oft laufen sie auch über Wiesen und Felder, wo sie im blassen Scheine des Mondes gerne tanzen. Über alles lieben sie die Musik. Mit ihrem zauberhaften Gesang können sie Men­schen sogar betäuben, um sie dann in die Tiefen des Wassers mitzunehmen.

Aus der tschechischen «Illustrierten Enzyklopädie allgemeinen Wissens»,
Prag, um 1900 /Trailer des Opernhauses Zürich zur Neuinszenierung im Mai diesen Jahres

Nach der slawischen Mythologie können Rusalky junge Frauen sein, die Selbstmord begangen haben, weil sie verlassen wurden, oder unverheiratete schwangere Mädchen, die oder deren Seelen als Wassergeister weiterleben. Auch ertrunkene Kinder, ungetauft oder von ihren Müttern ertränkt, können Rusalky sein.

Gruselig eigentlich.

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