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Schwere Sprache

Oktober 14, 2009

Vor ein paar Tagen las ich einen boshaften Kommentar zum Sprachvermögen der Literatur-Nobelpreisträgerin. Einige grammatikalische Fehler und nicht richtig deklinierte Worte in einem oder mehreren Werken der Autorin hatten seine Häme so richtig befeuert.

Nobelpreis-verdächtig bin ich nicht, auch meine übrigen Auszeichnungen sind überschaubar. Bei meinen Sprechgewohnheiten sollte man jedoch neuerdings keine allzu strengen Maßstab anlegen oder, noch besser, nicht genau hin hören.
Nach sechs Monaten Projektarbeit in einem amerikanischen Unternehmen erwische ich mich zunehmend mit einer Ausdrucksweise, die ich eigentlich verpöne. Eine Auswahl:

„Kannst du mir die e-mail mal bitte forwarden?“

„Lass mich schnell das post noch reversen“

„Wer hat denn das approved!“

Ganz abgesehen davon, dass ich mich peinlicherweise dabei erwische, alle möglichen Leute per Du anzureden, hoffe ich, keine bleibenden Schäden von diesem beruflichen Einsatz davonzutragen, was natürlich nicht heisst, dass ich dessen baldiges Ende herbeisehne.

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