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Münchener Opernfestspiele: Aus is und gar is und guad is, daß wahr is

Juli 31, 2009

Mit einem halben Falstaff gingen die diesjährigen Festspiele für mich zu Ende. Die vierzig Euro, die ich wegen meiner späten Entscheidung für einen Platz in der ersten Reihe Seite im zweiten Rang ausgegeben habe, waren eine glatte Fehlinvestition. Auf diesen Plätzen sieht man nämlich so gut wie nichts. Eine Etage höher kosten die gleichen Plätze 13 Euro, sind aber ungleich besser. Was also soll ich mit einem von einem interessanten Dirigenten geleiteten Falstaff, der prächtig besetzt ist, wenn ich die Aufführung nicht sehe. So gut kenne ich die Inszenierung nicht, und auch die Komposition ist mir nicht so vertraut, dass ich mir die Bilder denken könnte. Also bin ich in der zweiten Pause ziemlich frustriert gegangen. Müde war ich auch, zudem steht wieder ein Arbeitswochenende an.

Es könnte ein interessantes Dirigat gewesen sein.Fabio Luisis präzise Zeichengebung fiel mir auf und der leidenschaftliche Ausbruch, wenn es darauf ankam. Dieser „Ausbruch“ kam mir oft unvermittelt/unerwartet vor. Verdi macht es mit Falstaff keinem leicht. Oder meine nur ich das?

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