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Harte Zeiten in Sicht: Festspielsommer

Juni 29, 2009

Mal sehen, wie ich in einer Woche drauf sein werde.
30. Juni – Aida
1. Juli – Lucrezia
3. Juli -Audience with Adrienne
4. Juli – Werther ohne Villazon, dafür mit Beczala
5. Juli – Lohengrin
Dazwischen erfordert der Abschluss des 2. Quartals mit den gegenüber normalen Monaten um zwei Arbeitstage gekürzten Ablieferterminen höchste Aufmerksamkeit. Diese Planung kann sich eigentlich gar nicht ausgehen, allerdings konnte ich beim Karteneinkauf im Januar nicht wissen, wie nass es mir im Juli reingehen würde. Während Aida sich machen lässt und Lohengrin erst an Tag 5 stattfindet, sehe ich für die Audience und Werther schwarz, aber auch Lucrezia wackelt noch. Bisher war der erste Abschlusstag eher ein ruhigerer Arbeitstag, allerdings kann das an einem Quartalende ganz anders sein. Die zweite Festspielwoche ist dann hinsichtlich der Abschlussarbeiten etwas weniger angespannt, weil ich dann nicht mehr von Zuarbeit anderer abhängig bin, so dass sich der zweite Werther, Lohengrin 2 + 3, Norma und auch Trouble in Tahiti werden unterbringen lassen. „Drucklos“ wird es für mich erst ab Mitte Juli, aber dann ist die Luft aus den Münchener Opernfestspielen auch schon fast raus. Ein Wozzeck und ein paar Pflicht-Verdis. Dann ist in München Schluss für diese Saison.

Dazwischen werde ich mich mal für einen Tag abseilen nach Bregenz, denn trotz meiner letztjährigen Seebühnenerfahrung habe ich der Verlockung der diesjährigen Aida-Neuinszenierung nicht widerstehen können. Farbig wird sie auf jeden Fall werden. Die überdimensionalen blauen Füsse des Bühnenbildes habe ich schon gesehen, als der Zug nach Zürich an der Seebühne vorbeifuhr.

In Salzburg geht es dann nahtlos weiter. Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre warten mit ihrem Haydn-Zyklus an extrem ungünstigen Terminen (schon wieder Abschluss!) Anfang August. Das Gute an Salzburg ist seine Nähe zu München. Bei einem Konzertbeginn um 20 Uhr kann man zu normalen Zeiten das Büro verlassen. Salzburg satt gibt es dann Ende August, wenn ich dann nach Ablauf meines derzeitigen Kontraktes eine ganze Woche lang Salzburg und seine Festspiel-Opern werde geniessen können.

PS: Gerade sehe ich, dass die beiden „Floridante-Damen“ Elin Rombo und Virpi Räisänen als Sopran 1 und Sopran 4 im Salzburger Al gran sole carico d’amore besetzt sind. Ich kann zwar keine der Aufführungen besuchen, aber so klein ist die Welt trotzdem.

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