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Wege und Bäume in Schönbrunn

Juni 22, 2009
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Wien_Juni_2009 030 Die Wege sind weit im Schönbrunner Schloßpark. Das Gelände ist durchzogen von einer Fülle Strassen und Wege, ein Paradies für Jogger, für die es sogar online Joggingvorschläge gibt. Ein Spaziergänger kann sich unmöglich an einem Tag den ganzen Park erlaufen ohne fußkrank in die U-Bahn oder den Bus zu fallen. Viele Besucher nutzen eine der vielen Kutschen, um sich standesgemäß durch den Park geleiten zu lassen. Ich benutzte die Panoramabahn, eine der üblichen kleinen Touristen-Raupen mit der erfreulichen Schönbrunner Besonderheit, für 5 Euro den ganzen Tag den Zug benutzen zu dürfen und an allen Haltestellen aus- und zusteigen zu können. Ich fand das Angebot für mich ideal, denn so würden meine Füße am Abend noch in die Opern-Pumps passen.
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Blutbuchen in natürlichem Wuchs am Eingang des Botanischen Gartens.

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Dort roch es auch sehr stark nach Linden und anderen duftend blühenden Bäumen. Neben den elegante, streng geometrischen Gartenformationen gibt es aber auch grosse (scheinbar) naturbelassene Gartenteile in der Art englischer Gärten, mit von Schafen getrimmten Wiesenflächen, die schöne Ausblicke auf die umliegende Stadt gewähren.

Breiter Fahrweg zur Gloriette durch einen Englischen Garten.

Breiter Fahrweg zur Gloriette durch einen Englischen Garten.

Wien_Juni_2009 063 Die Panoramabahn fährt durch den nicht öffentlichen Teil der Tierparkanlage am „Tiroler Garten“ (ein Wirtshaus) vorbei, streift auch das am Rand des Tierparkes liegende historische Bauernhaus, das man dorthin umgesiedelt hat. In diesem waldähnlichen Teil des Parkes sind wenige Besucher anzutreffen, was sich an der Haltestelle bei der Gloriette natürlich ändert. Von dem Gloriette Gebäude Richtung Schloss sind die Wege wieder geometrisch konstruiert. Alle sind von Laubbäumen gesäumt, die streng getrimmt sind. Die Kronen mancher Alleebäume sind schmäler als 1m. Als Ganzes sieht das dekorativ aus, der einzelne Baum allerdings wirkt erbärmlich kastriert. Wien_Juni_2009 093 Es sind Bäume, keine Hecken. Mehr als 80 Gärtner pflegen die Anlage. Ich glaube, die sind das ganze Jahr über gut beschäftigt. Wenn man alleine die Schneidearbeiten im Winter denkt!
„Halbierte“ Alleebäume auch vor dem Obelisk. Den Besuchern reicht ein Foto aus der Kutsche, dabei hielte der Kutscher an, wann immer sie wollen. Wien_Juni_2009 080

Wien_Juni_2009 087 Ich mochte die kunstvolle Anlage gerne anschauen. Blumenbeete, die aussehen wie Gobelins, können nicht anders als schön sein, vor allem, wenn die Sonne scheint. Begeistern allerdings kann ich mich für den mehr naturbelassenen Englischen Garten, die Fuchsien und den Japangarten und natürlich für Wien_Juni_2009 103 den dreizeiligen kleinen Weinberg vor dem Tor des Schlosses.

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