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An Nikolausi

Dezember 26, 2008

Während ich meinen Ärger über den gestrigen, vollkommen missratenen Zauberflöten-Besuch mit häuslichen Tonkonserven besänftigte, überlegte ich mir, wie ich zu einer „Echtzeit“-Zauberflöte kommen könnte, die mich als normale, wenn auch kinderlose Operngängerin nicht davonlaufen lässt. Ich konnte mir dank zuhause vergessener Geldbörse die Vorstellung in der Pause noch nicht mal „schön trinken“. Als Ausweg blieb nur die Flucht.
Da man an friedlich-festlichen Weihnachtstagen offenbar ohne taktlose Dirigenten und stimmlose Taminos, ohne talentfreie Damen der sternflammenden Königin und ohne geschwätzige Besucher-Grossmütter nicht auskommt, bitte ich höflichst darum, wenigstens EINE Zauberflöte AUSSERHALB irgendwelcher Festtage und ohne besonderen Anlass anzusetzen, damit man als Musikliebhaber nicht nur auf Konserven angewiesen ist. Geht man so mit Werken der sogenannten „Hausgötter“ um? Da es für Osterhasi schon zu spät ist, denn der hat sein Zeug bereits zusammen, richte ich meine Bitte an Nikolausi, der für die nächste Spielzeit eine Zauberflöte zur rechten Zeit besorgen möge; diese dann auch gerne besetzt aus dem eigenen Ensemble der Bayerischen Staatsoper.

PS: Selbstverständlich aber wünsche ich allen gestrigen Besuchern, dass nach der Pause doch noch ein Wunder geschah.

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