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Quick shot

Dezember 17, 2008

Nachdem ich gestern abend schon das Mahler-Konzert mit Zubin Mehta ausfallen lassen musste, habe ich es heute abend wenigstens in die Bohème geschafft. Mir wird erst jetzt klar, dass mein neuer Auswärtsauftrag in Ulm die wochentäglichen Opernbesuche in München ziemlich erschweren wird, zumindest an den Ulm-Tagen. Vielleicht hätte ich doch nicht spontan zusagen sollen.

Bohème war gut. Die Schenk-Inszenierung kann man trotz ihres Alters immer wieder sehen. Erstaunlich allerdings, dass es wohl noch immer Besucher gibt, die zum ersten Mal drin sind und die Bühnenbilder beklatschen. Ich dachte, die hat inzwischen jeder gesehen.

Ich gehe am Samstag nochmal, dann gibt es auch einen Bericht. Heute, fand ich, gab es nur Hauptrollen. Neben den eingekauften Sängerstars erlebte ich sehr stimmstarke und spielfreudige Ensemblemitglieder, die zu sehen und zu hören eine Freude war. Sehr gekonnt fand ich den Zollhaus-Akt. Ich freue mich schon auf Samstag. Dann wird es sicher noch besser, wenn man das heute als Probedurchlauf nimmt.

Wie ich kürzlich gelesen habe jährt sich der Geburtstag von Giacomo Puccini, Schöpfer dieses Meisterwerkes, am 22. Dezember zum 150. Mal. Von Feierlichkeiten oder wenigstens lobenden Erwähnungen weit und breit keine Spur. Angesichts der bekannt sensiblen Reaktion der Bayerischen Staatsoper auf Ehrentage nehme ich an, es handelt sich bei der Ansetzung der beiden Bohème-Aufführungen um ein rein zufälliges Zusammentreffen.

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