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Festspiele: Die Gala-Mogelpackung

Juli 28, 2008

FESTSPIEL-GALAKONZERT
DES BAYERISCHEN STAATSORCHESTERS

Das Programm:
VERDI:
LA FORZA DEL DESTINO
Ouvertüre

Arie der Leonara aus dem vierten Akt „Pace, pace, mio Dio“

MACBETH
Szene und Arie des Macbeth aus dem vierten Akt „Perfidi!…Pietà, rispetto, amore“

LA TRAVIATA
Vorspiel zum ersten Akt

SIMONE BOCCANEGRA
Duett Amelia-Boccanegra aus dem ersten Akt „Orfanella il tetto umile“

PETER TSCHAIKOWSKY:
CAPRICCIO ITALIEN FÜR ORCHESTER Op 45

EUGEN ONEGIN
Schlussszene Tatjana-Onegin aus dem dritten Akt

P A U S E

FREDERICK LOEWE:
MY FAIR LADY
Ouvertüre

COLE PORTER:
„Begin the Beguine“
„In the Still of the Night“

KISS ME KATE
Song des Petrucchio „Where is the Life That Late I led?“

EMIL NIKOLAUS VON REZNICEK:
DONNA DIANA Ouvertüre

FRANZ LEHÁR:
GIUDITTA
„Meine Lippen, sie küssen so heiß“ !!!!!!!!!!

THEO MACKEBEN
„Ich will nicht vergessen“

FRANZ LEHÁR:
DIE LUSTIGE WITWE „Lippen schweigen“

Sopran: Karita Mattila
Bariton: Thomas Hampson

Bayerisches Staatsorchester
Generalmusikdirektor Kent Nagano

Selbst Zugaben blieben nicht erspart.
Karita Mattila: Summertime
Hampson: Komm Zigan, spiel mir was vor aus Gräfin Mariza
Duett: Maria aus West Side Story

Und das mir! Hätte ich dieses Programm vorher gekannt, wäre ich vermutlich trotz der Besetzung nicht hingegangen. Mogelpackungen halten selten, was sie versprechen. Das hätte ich wissen können in meinem Alter. Nichts gegen Musicals, Operetten und amerikanisches Liedgut. Jederzeit gerne, wenn es gut dargeboten wird. Schlecht geprobt und bemüht witzig interpretiert würde ich auf einem Galaabend der Opern-Festspiele München doch eher darauf verzichten und mich dafür mit mässig interpretierten Opernszenen begnügen. Es muss ja nicht gerade die dargebotene Reihenfolge sein. Als Auswahlkriterium für die Künstler der im Frühjahr hastig für das vorgesehene Strauss-Konzert ins Festspielprogramm eingeschobenen Gala hätte man neben der Zugkraft ihrer Namen durchaus auch den Zustand ihrer Stimmen heranziehen können. Meine Meinung, wobei ich so ein Ding mit „Eventcharakter“ nicht unbedingt überbewerten möchte.

Für mich war es optisch wie vokal ein Abend der Peinlichkeiten.

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2 Kommentare leave one →
  1. Martin permalink
    August 8, 2008 12:38

    Über das Programm lässt sich sicher streiten, aber nicht über den herausragenden Thomas Hampson, der ganz allein das Eintrittsgeld wert war!!!!

  2. August 13, 2008 10:29

    Da stehen Sie mit Ihrer Meinung nicht alleine, wie man am Applaus hören und sehen konnte. Ich habe Thomas Hampson zum ersten Mal live erlebt und war etwas enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder das Programm war schuld oder meine Einschätzung ist ganz einfach falsch. Schön, dass Sie sich zu dem Abend äusserten.

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