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Zeit für Reisepläne

März 11, 2008

Irgendwann letztes Jahr, als Tuifly günstige Winterflüge unter die Leute brachte, habe ich mich rein vorsorglich mit einem Flug nach Catania eingedeckt, den ich auch wahrnehmen werde. Nachdem ich mich in den letzten Tagen ein bisschen umgetan habe, was ich dort so alles unternehmen könnte, bin ich etwas im Zweifel, ob die Reisezeit April nicht etwas zu früh ist, um einen der Etna-Gipfel zu erklimmen, denn die Trekkingski habe ich vor Jahren schon eingemottet. Wohl oder über werde ich die Bergtour also auf mich zukommen lassen und mal abwarten, ob ich bis zu meiner Reise noch Informationen hierzu sammeln oder sogar einen Führer buchen kann.

Keinesfalls verpassen werde ich eine Fahrt mit der Circumetnea, und wenn es mit der Gipfeltour nicht klappt, werde ich den Vulkan eben mit dem Zug umrunden. Wie ich jetzt gelesen habe, hat man die Schmalspurschienen bereits auf einer längeren Strecke in Catania durch Regelschienen ersetzt, um die Metropolitana darauf fahren zu lassen. Höchste Zeit also, wenn man noch in den Genuss dieser nostalgischen Zugfahrt kommen möchte.

Auch auf dieser kurzen Reise will ich mit einem kleinen Budget auskommen, was gar nicht so leicht ist, denn der Ostteil der Insel ist teuerer als die Gegend um Palermo und der Westen. Alle Unterkünfte empfehlen ausserdem Mietwagen als Fortbewegungsmittel und – wen wunderts – auch die sind teuerer als anderswo. Ich habe mir nun ein etwas zentraler liegendes Bett gebucht (nein, es steht dann doch nicht auf der Piazza Vincenzo Bellini oder dem Corso Vittorio Emanuele, die es in jeder italienischen Stadt gibt) und ich hoffe auf Bus und Bahn. Diese Entscheidung lässt sich gegebenenfalls vor Ort auch noch revidieren, falls sich die Öffentlichen als zu umständlich herausstellen sollten. Denn ein bisschen fortbewegen möchte ich mich schon, vermutlich Richtung Siracusa und Noto, wobei mein Kurzurlaub mit Sicherheit alleine schon für Noto zu kurz sein wird, denn so viele Kerzen werde ich gar nicht tragen können wie es Kirchen in Noto gibt. Aber da muss ich dann eben durch.

Und auch mit einem Opernbesuch im Teatro Massimo Bellini will es wie schon im letzten Jahr nicht so recht klappen. Statt Sizilianischer Vesper oder Cavalleria gibt es ein Symphoniekonzert mit einem reinen Beethoven-Programm. Und nachdem ich die Italiener als geradezu süchtig nach „deutscher“ Musik kennengelernt habe, werde ich mir auf eine Karte für eines der beiden Konzerte keine Hoffnungen zu machen. Derweil tröste ich mich so oder so, wenn auch vor allem das Cavalleria-Intermezzo durch seine Verwendung als Filmmusik recht abgenudelt ist.

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