Skip to content

Verona – vor Nabucco

September 3, 2007

AUGUST_2007 076Mit diesem caffè marocchino in einer Enoteca an der Bushaltestelle bei den Portoni della Bra endete mein Veronabesuch, zwei Tage mit einer Wirkung von zwei Wochen.

Schon die Anreise mit dem EC von München über Innsbruck erwies sich als sehr kurzweilig. Während es draussen in Strömen regnete, traf ich im Zug eine überaus interessante Frau, Stadträtin und mehr einer benachbarten bayerischen Großstadt, die ebenfalls nach Italien reiste und im lockeren Gespräch mit ihr verging die Fahrzeit wie im Flug.

Das vorab gebuchte Hotel lag tatsächlich in einer ruhigen Seitenstrasse, Entfernung etwa 150 m vom Bahnhof und Busbahnhof (Tagesticket zur Benutzung aller städtischen Busse 3,50 Euro). Mein Zimmer war um ein Uhr schon bezugsbereit, beste Voraussetzungen für einen entspannten Kurzurlaub.

Nachdem ich mich überzeugt hatte, dass die Arena noch steht AUGUST_2007 005 begann ich meinen zwanglosen Bummel durch die Stadt. Schon bei der Piazza delle Erbe AUGUST_2007 013
fiel mir auf, dass sich für August relativ wenige Touristen in Verona aufhalten.
Ein „Ciao“ für den Poeten an der Ecke AUGUST_2007 018 und das erste Eis (Panna cotta) war überfällig, denn es war warm und die Auswahl verlockend. Bei zwei Tagen muss man sich sputen, wenn man viel verkosten will.

An sich wollte ich überhaupt nicht hier hin AUGUST_2007 020, aber irgendwie führen in Verona alle Wege zu Julias Haus und dort drängen sie sich auch, Touristen aus Oklahoma und Neuseeland, die alle mal die Brüste von Julias Statue befummeln und sich dabei auch noch fotografieren lassen wollen. Am besten je einer rechts und links von ihr wegen der Symetrie. Aber da ich nun schon mal da war, AUGUST_2007 022 fehlt auch bei mir das Bild von Julias Balkon nicht. Gerade rechtzeitig ehe ich das Weite suchte, fiel mir dann doch noch Shakespeare ein und dessen Bedeutung für díe Ausbildung hoffnungsvoller Sekundarschüler in Kenia, denen dieses Schild nicht nur beweisen wird, dass Shakespeare keine Schickane der Lehrplanersteller ist, sondern ein kluger Kopf gewesen sein muss, der herausfand, wer die Sonne wirklich ist.
AUGUST_2007 025

Nach weiteren Gelati, Amarena und Coco, AUGUST_2007 010 und Caffè-Pausen wurde es Zeit, sich ein bisschen aufzupfriemeln für die abendliche Vorstellung, denn schliesslich ging es heute nicht auf die Steinstufen. AUGUST_2007 006

Advertisements
No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: