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Jung Siegmund

Juli 7, 2007

Er ist schon in München, gab jede Menge Interviews, wurde auch bereits in einer Aufführung gesehen. Und er soll sogar schon geprobt haben, wie gewöhnlich gut unterrichtete Kreise verlauten liessen. Nach der Eröffnung mit der wundersamen Alice darf ich mich morgen zwar nicht auf eine opulente Bühne freuen, aber möglicherweise auf ein opulentes Sängerfest. Der Wagner-Galaabend hätte zwar ursprünglich ein Parsifal werden sollen, aber diese unsägliche Blamage der Gottsoberen der BSO will ich hier dann doch nicht noch einmal ausbreiten. Man hat Placido Domingo trotz der Parsifal-Absage genommen und ihm ein Wagner-Galakonzert zurechtmontiert, für etwas Szenisches war er wohl damals nicht zu haben. Im zweiten Teil des Konzertes gibt es den ersten Akt der Walküre mit Waltraud Meier als Sieglinde, Placido Domingo als Siegmund und René Pape als Hunding.

Dank BMW wird der ganze Zirkus mit Bild und Ton ins Freie auf den Max-Joseph-Platz übertragen, deshalb werde ich morgen mal ausnahmsweise mit Kamera in die Oper gehen, vielleicht gibt es ja ein paar Schnappschüsse von den Szenen vor der Oper. Im Zuschauerraum darf man bekannterweise nicht fotografieren, obwohl sich keiner an das Verbot hält.

Die Erwartungen schraubt man mal besser nicht zu hoch an so ein Konzert mit Event-Charakter. Aber dabei sein muss man natürlich. Wer weíss, wann und ob überhaupt man Placido Domingo noch mal mit etwas Ernstzunehmendem zu hören kriegt.

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