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Orphée et Eurydice

Mai 21, 2007

Eine meiner bevorzugten Opern. Noch dazu mit Vesselina Kasarova als Orphée, die man in dieser Rolle nur in München sieht. Die Vorstellung am 17. Mai indes war ein gebremster Genuss. Vesselina „schonte“ sich, vielleicht für den „Ball der Künste“ am darauffolgenden Tag, war über ganze Strecken fast nicht hörbar. Da half auch ihre expressive Gestik nicht viel. Daran schuldlos war Ivor Bolton, der das Staatsorchester (nach anfänglichen Stolperern) gewohnt engagiert und sensibel durch das offenkundig ungeprobte Stückes führte. Immer wieder ärgerlich der Schluss dieser französischen Fassung mit dem albernen Gehopse, das der Choreograph Amir Hosseinpour im Interview als entscheidenden Punkt der Dramaturgie bezeichnet. Diesen Schmarrn hätten sie lieber mal lassen sollen!

Amir Hosseinpour: Der entscheidende Punkt in der Dramaturgie der Aufführung, den wir gemeinsam entworfen haben, ist das Ballett am Ende der Oper. Natürlich gibt es das ganze Werk hindurch Tanz und choreographische Elemente. Doch am Schluss wird in einem knappen Ballett-Divertissement – ganz in der Tradition Glucks – die Orpheus-Geschichte noch einmal aus einem anderen Blickwinkel erzählt.
So wird das Publikum in unserer Aufführung zwei Interpretationen erleben- und auch zwei Möglichkeiten, das Ende von Orpheus zu erzählen.

Quelle: HP der BSO

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