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Slums statt Löwen

Februar 9, 2007

Zufällig fand ich bei allafrica diesen Artikel aus der Nation Forget the Big Cats, Slums Are the in-Thing.

„Meine Damen und Herren, willkommen in Kenia und im schnell wachsenden und größten Slum des Kontinents aus Blech, Holz, Karton und Plastik, Heimat der berühmten „fliegenden Toiletten“. Geniessen Sie Ihren Besuch und vielen Dank, dass Sie Pro-Poor-Touristik gewählt haben.“
auszugweise Übersetzung des Nation-Kommentars

Ob der kenianische Safari Veranstalter mit dem aufgelegten Tourprogramm durch kenianische Slums sich selbst oder seinen Landsleuten einen Gefallen tut, erscheint auch mir sehr zweifelhaft.

Dies (Kibera) ist der heisseste Platz in Kenia. Wo sonst kann man so viel bei nur einem Tour Stop sehen? Sterbende Aidsopfer im kalten Pappkartonbett, die flachbrüstige minderjährige Strassenhändlerin, die die Geschwister ernähren muss. Plastikfressende Ziegen im Streit mit Kindern um Abfallhaufen, die Spielzeug sein können oder Essen. Die kommunale Wasserleitung, aus der Abwasser tropft. Und – oh ja – die berühmten „shit-rolls-downhill-flying-toilets“. Das ist unschlagbar
auszugweise Übersetzung des Nation-Kommentars

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