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Sonntagsfrühstück

Oktober 22, 2006

Etwas überraschend wurde ich gestern zum Sonntagsfrühstück eingeladen. Allzu häufig passiert das nicht, denn meine Langschlafleidenschaft ist in meinem Bekanntenkreis hinlänglich bekannt. Also wurde mir gestern abend schnell ein Weckruf für neun Uhr heute früh angekündigt, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Ich müsse den Anrufbeantworter abstellen und das Telefon mit ins Bett nehmen. Der Anruf ereilte mich zwar zehn vor neun, also viel zu früh, aber notgedrungen fügte ich mich in mein Schicksal.

Ich kann Frauen nur neidlos bewundern, die morgens um halb zehn in der Lage sind, einen großen Tisch voller Gäste zu bewirten. Es war nett und unterhaltsam. Ein richtiges Frühstück mit allem, was dazu gehört. Frische Semmeln, Brezen, Eier, selbstgemachte Marmelade, Wurst, Käse und Fisch. Sogar Holunderkäse gab es, eine Neuheit vom Bauernmarkt, der zwar merkwürdig aussieht aber nicht schlecht schmeckte – ein lila Blickfang auf der Käseplatte. Da unsere Gastgeberin eine bodenständige Frau ist, gab es keinen neumodischen Brunch, und nach handfester Stärkung und ausgiebiger Plauderstunde bin ich nun fit für den weiteren Sonntag. Inzwischen haben wir dank Föhnwetterlage zwanzig Grad. Damit ist ja auch nicht an jedem Herbstwochenende zu rechnen.

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