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Wahl-Verwandtschaft

September 5, 2006

Gestern lag mal wieder ein grosser Umschlag mit schönen Briefmarken im Fach: Post von den Boy House Jungs. Schön, dass alle gesund sind und wohlbehalten. Ferien hatten sie auch (bis gestern), die aber zur Hälfte mit zusätzlichem Unterricht erfüllt waren.

Kenia wählt (wahrscheinlich) im nächsten Dezember. Manche der Jungs sind schon im wahlberechtigten Alter, und daher ist es nicht verwunderlich, dass das Thema sie beschäftigt. Einige haben darüber geschrieben, welche Erwartungen sie an eine Neuwahl knüpfen, und welcher Aufwand betrieben werden muss, um den Wahlberechtigten auch wirklich wahlberechtigt zu machen. Man muss sich registrieren lassen, dafür braucht man einen Personalausweis oder einen Pass, der wiederum so einfach nicht zu bekommen ist; wer in seiner Heimat wählen will, muss sich dort registrieren lassen; das Zeitfenster für die Registrierung ist durch die Wahlbehörde vorläufig eng gesteckt, so dass sich nur ein Bruchteil der potentiellen Wähler schon alleine aus Zeitgründen registrieren lassen kann. Dieses Verfahren bevorzugt naturgemäss Leute, die aus stadtnahen zentralen Gebieten kommen, das heisst Wähler der derzeit regierenden Oberschicht. Einen tollen Einblick in das Registrierungsverfahren mit Fotos bietet Mentalacrobatics in einem Betrag seines weblog.

Keiner der Boy House Jungs wird wohl wählen können, erstens mangelt es an der ID-card und zweitens an Zeit und Geld, sich zu registrieren.

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