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Verdi. Requiem.

April 10, 2006

Das Verdi Requiem, das mich nun schon eine Weile begleitet, und für das ich schon des öfteren auf Reisen gegangen bin, stand also für Freitag auf dem Programm des Lucerne Festivals. Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons waren zu Gast. Das Solistenquartett bildeten Tamar Iveri, Yvonne Naef, Piotr Beczala, Alexander Vinogradov.

Es begann aus dem Nichts, der Klang entwickelte sich und machte erwartungsfroh. Das Requiem schien wie auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Natürlich nicht hinsichtlich der musikalischen Abfolge, sondern es wurden Stellen transparent, die man sonst nicht hört, weil sie entweder vom Klang verdeckt oder nicht herausgearbeitet werden. Tatsächlich wurde ein Spannungsbogen erzeugt, der mit dem fast gesprochenen „libera me“endete.

Über Chor und Orchester des Bayerischen Rundfunks kann man niemals klagen, so auch diesmal nicht. Beide erscheinen als jeweils ein Klangkörper, mit der Fähigkeit, großen Klang und große Gefühle zu erzeugen.

An dieser Aufführung hätte alles stimmen können, sogar ein homogenes Solistenquartett hatte man zusammengebracht. Dennoch war ich am Ende seltsam unbewegt. Es fehlte etwas oder etwas war zu viel. Was?

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