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Tränen beim Walzer

September 21, 2004

Passiert mir in den letzten Jahren nicht sehr häufig in der Oper. Heute war es wieder einmal soweit.

Ich habe mir heute Roméo et Juliette zum zweiten Mal nach der Premiere angesehen. Es war einfach musikalisch grandios und liess diese hirnrissige Inszenierung einfach vergessen, sie störte auch nicht mehr. Angela-Maria Blasi sang und spielte heute wunderbar, endlich hat sie auch den passenden Partner, Marcus Haddock (hoffentlich schreibe ich den Namen richtig), ein junger Tenor, der mir die Idealbesetzung für die Rolle zu sein scheint. Keiner, der sich in den Vordergrund singt, trotzdem eine sehr schöne Stimme und eine gute Höhe hat, sich klug einteilt und dem Stück dient (eine passendere Formulierung fällt mir nicht ein. Bei dieser Konstellation kann man Alvarez wirklich vergessen, das war eine Fehlbesetzung meiner Ansicht. Viotti am Pult ist genial, der Chor singt fantastisch.
Warum heulte ich also?
Deshalb:

Je veux vivre
Dans ce rêve qui m’enivre
Ce jour encore,
Douce flamme
Je te garde dans mon âme
Comme un trésor!
Je veux vivre, etc.
Cette ivresse de jeunesse
Ne dure, hêlas! qu’un jour!
Puis vient l’heure
Où l’on pleure.
Loin de l’hiver morose
Laisse moi, laisse moi sommeiller
Et respirer la rose,
Avant de l’effeuiller.
Ah! – Ah! – Ah!
Douce flamme!
Reste dans mon âme
Comme un doux trésor
Longtemps encore.
Ah! – Comme un trésor
Longtemps encore.

Für mich eine musikalische Sternstunde!

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